Der Einsatz ionischer Flüssigkeiten als Wärmeträgermedien geht auf die Arbeitsgruppe Rogers et al. zurück.
Obwohl die anfangs publizierten 400°C und mehr nach unseren Erkenntnissen hinsichtlich Langzeitstabilitäten nicht
erreicht werden können, so wurden dennoch Systeme mit Thermostabilitäten bis 250°C identifiziert.
Typische Ionische Flüssigkeiten, die IOLITEC bereits in diesem Zusammenhang untersucht hat, enthalten Kationen
wie z.B. Ammonium-, Phosphonium-, Imidazolium- oder Pyridinium-, die mit einer Vielzahl unterschiedlicher Anionen,
wie z.B. Sulfat-Derivate, fluorierte Anionen (Tetrafluoroborate, Hexafluoroborate, Triflate usw.), Phosphat-Derivate oder Sulfonate,
kombiniert werden können.
Viele Vertreter dieser Verbindungsklasse zeichnen sich bereits ohne große strukturelle Optimierung durch vergleichsweise hohe
Wärmekapazitäten und Wärmspeicherdichten und hohe Thermostabilitäten aus. Darüber hinaus besitzen Ionische Flüssigkeiten
keinen Dampfdruck bzw. einen zu vernachlässigenden Dampfdruck. Insbesondere dieser Punkt stellt gegenüber herkömmlichen
Medien einen entscheidenden Vorteil dar.
Derzeit haben wir als Einsatzbereiche
- Solarthermische Hausanlagen
- Spezial-Thermoöle für hohe Belastungen
identifiziert.
In der von der Deutschen Stiftung Umwelt e.V. (DBU) geförderten Machbarkeitsstudie „IOFLAW” wird derzeit der Einsatz ionischer
Flüssigkeiten für den Einsatz in solarthermischen Hausanlagen untersucht.
Informationen hierzu finden Sie unter
http://www.dbu.de/123artikel25625_.html.
Gerne geben wir Ihnen weiterführende Informationen zu diesem Thema. Setzen Sie sich hierzu einfach mit uns in Verbindung.